Samstag, 7. Februar 2026

Sehr früh brechen wir auf
um dem nächsten Sturm zuvor zu kommen. Nach 2 Wochen Wüste gelangen wir in Saidia wieder an die Küste -
diesmal die des Mittelmeers.
Kompletter Szenenwechsel für uns mit eleganten Sommervillen und Ferienwohnanlagen
- im Winter alles leer.
Beim Strandspaziergang  bei 22 Grad (die MarokkanerInnen mit Wintermantel, wir im T-Shirt)
sieht man über die Grenze bis nach Algerien.
Seit Tagen ist in großen Teilen Marokkos Regen, Sturm, Hochwasser und Katastrophenalarm. Bis jetzt kamen wir glimpflich davon. Der letzte Abschnitt bis zur Fähre in Ceuta könnnte noch kritisch werden...

Freitag, 6. Februar 2026

Auf 200km keine besonderen Vorkommnisse, 
außer Sand, Sturm, Sandsturm,
Föhren-Aufforstung gegen Sandverwehungen,
Nomadenzelt mit Fotovoltaik,
1 Quelle,
1 Getreideacker,
1 Dorf,
Schafe oben am LKW und unten.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Wir übernachten in Boudnib
im Hof einer Hotelanlage im orientalischen Stil. Unglaublich, aber es wird noch einsamer und entlegener
bis wir nach Bouarfa kommen: ein extrem aufgeräumtes Städtchen
im letzten Winkel des Landes. Auch der Stellplatz hinter dem Hotel ist sehr ordentlich
und schützt uns beim nächsten Sandsturm. Abends ist dann alles wieder vorbei..

Mittwoch, 4. Februar 2026

Den Sandsturm haben wir gut überstanden 
(im Wohnmobil ist der Sand sicher noch länger in allen Ritzen zu finden),
und so müssen wir uns langsam Richtung Norden zur Fähre aufmachen, denn in 7 Tagen läuft unser Visum ab. Die Direttissima durchs Landesinnere würde übers Atlasgebirge führen, wo immer wieder Schnee fällt. Also nehmen  wir lieber den Umweg über den Osten, fast an der algerischen Grenze, wo es zwar auch stürmisch wird, aber wenigstens nicht so kalt und nass! So fahren wir durchs Tal des Ziz-Flusses
mit seiner 1400km2 großen Palmenoase
- das Zentrum des Dattelanbaus. Auch im anschließenden Tafilalet werden mitten in der Wüste in unzähligen riesigen Plantagen Datteln gezüchtet:
50.000 Hektar und eine jährliche Ernte von 110.000 Tonnen
verschiedenster Sorten sollen es sein.

Dienstag, 3. Februar 2026

Wanderung in die Wüste.

Wohin geht's?

Zum Wüstensee von Merzouga,

der sich nur alle paar Jahre, nach starkem Regen, füllt. Flamingos soll es hier sogar geben... 

Schifahren wäre auch eine Option gewesen...

Kunst und Handwerk aus natürlichen Materialien ...