Samstag, 17. Oktober 2020

Die Halbinsel Gargano gings die Nordküste entlang an flachen Stränden bis zur östlichsten Stadt Vieste. Zuerst eher unscheinbar, bis wir dann diesen Ausblick entdeckten,

die Straßen aus MARMOR und die Pizza in diesem Ambiente! Unser europäische Bierkrügerl-Index ist übrigens wieder gestiegen: in Tschechien zahlten wir noch 83 Cent, in Riegersburg 5,90 Euro und hier schon 6 Euro (beides für 0,4 Liter) - so mussten wir auf vino rosso umsteigen! Preise für Speisen und im Supermarkt sind wie bei uns.


Danach die Steilküste im Süden mit spektakulären Ausblicken entlang bis Mattinata, wo die Olivenernte mit in vollem Gange ist: die Früchte werden mit "Motorbesen" von den Bäumen gekehrt!




Wir hielten uns an die Fischer und kriegten heute frischen Fisch, filettiert vom Küchenchef persönlich!



Donnerstag, 15. Oktober 2020

4 Tage kein Internet, dafür hat uns das Italientief mit Regen und Temperaturabfall ereilt. Am Samstag waren wir noch baden, gestern früh Schnee auf den höchsten Gipfeln der Abruzzen;

Monte Corno und Monto Corvo sind immerhin fast 3000m hoch. Also heißts für uns: ab in den Süden bis zum Gargano - den Sporn an unserem Riesenstiefel mit tagsüber 22, nachts 8 bis auch 18 Grad. Hier ist es noch leerer als leer; wir haben einen Megastrand und -parkplatz für uns.


Hier in Apulien wirds etwas wilder; bis jetzt haben wir Italien extrem sauber und aufgeräumt erlebt: an jeder Ecke 7 Mistkübeln zum Mülltrennen, Straßen und Strände reingehalten.



Als Camper werden wir sehr gut versorgt: flächendeckend Füll- und Leerstationen, Gratis-Stellplätze und (bis jetzt hammas net braucht-) Campingplätze. Grundversorgung über Supermärkte und zunehmend über lokale Obst- und Gemüsestandln ganz easy. Nur an die Siesta muss man denken: die Hitze-Mittagspause gibts überall - auch in der kühleren Jahreszeit.


Wenn an der Autobahn der Oleander blüht, dann weiß ich, hier bin ich richtig!



Sonntag, 11. Oktober 2020

Am Weg zurück zur Küste sah man auf jedem Hügerl ein Kastell, einen Turm oder eine Burg - ein richtiges Burgenland! 



Nach diesem Kulturmarathon gönnen wir uns ein paar Tage karibische Entspannung.



Freitag, 9. Oktober 2020

Ja, in Italien besteht jetzt Maskenpflicht auch im Freien - sogar für Statuen.


Meinen 2-Tages-blog-Rhythmus hätte ich auf 24- oder besser 12Stunden verkürzen sollen: so viele Eindrücke, Fotos, Ausblicke. Also haltet euch fest: 

Gubbio als “schönste mittelalterliche Stadt Italiens” hat es uns angetan.




Den Trasimener See wollten wir schon lange mal sehen: und jetzt also bei Traumwetter! Hier, wo schon Hannibal vor 2200 Jahren die Römer geschlagen hat, haben wir Gelsen erschlagen. A bissl wie am Neusiedlersee: nicht sehr tief, viel Schilf, Naturparadies. Wir hatten jedenfalls unser eigenes Jausenbankerl.





Castiglione am See mit dem Castello am Hügel.



Perugia ist überhaupt der Hammer, so was von großzügig und intensiv historisch auf einem Fleck!




An Assisi konnten wir nur vorbeifahren; zu kommerziell, denn sogar aus den Parkplätzen wird ein Business gemacht. 


Dafür umso netter das kleine aber spektakuläre Spello.



Und fast überall der Typ mit dem blauen Leiberl unterwegs!





Mittwoch, 7. Oktober 2020

2 Tage Strandvergnügen in Riccioni: fast alle Hotels, Souvenirshops und touristischen Abenteuerparks sind geschlossen - wirklich angenehm für uns! Stellplatz 1. Reihe fußfrei - besser gehts nicht; und das gratis!


Aber jetzt gehts ins Landesinnere in die Berge des Apennin - wegen der Kultur halt! 



Das mittelalterliche Gradara mit dem Castello aus dem 13. Jahrhundert.


Fano geht sogar auf eine römische Gründung unter Kaiser Augustus im 1. Jahrhundert zurück

Montag, 5. Oktober 2020

Wie schon voriges Jahr hat uns das schlechte Wetter vor sich hergetrieben, aber dank einer App konnten wir dem Sturm und Hochwasser davonfahren.

150km südlich sind wir in unserem schon bekannten und geliebten Cesenatico gelandet. Super gratis Stellplatz (wieder mit App gefunden) 100m vom Meer,

also Einschlafen und Aufwachen mit Meeresrauschen… Mit dem Handtuch die Liegen besetzen war nicht nötig!

Ein Stadtbummel den Fischerkanal entlang auf eine echte Pizza und ein richtiges Gelato - wie sichs ghört!

Samstag, 3. Oktober 2020

Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen: die Italiener sind sehr streng mit der Maskenpflicht, wir halten uns hauptsächlich in unserem Womoji oder im Freien auf und in die Disco oder zum Almauftrieb wollten wir eh nicht gehen!

Was ich schon immer sehen wollte: die Brenta-Villen entlang des Flusses,

die sich Venezianer seinerzeit gebaut hatten um der Hitze der Stadt zu entkommen.

Also Villa ist vielleicht etwas untertrieben - Schloss triffts wohl eher...

Und die “kleine Schwester” von Venedig:

Chioggia mit seinen Kanälen, Brücken, Booten und Häusern am Wasser.



Es ist herrlich hier - man fühlt sich wie in einem Gemälde!

Es ist soweit: wir fahren heim!  Wir hatten 4 herrliche Monate, unser 7. Winter im Süden - könnte zur Gewohnheit werden! ...