Freitag, 21. Januar 2022

Einen sehr wenig touristischen Ort haben wir in Punta Mujeres gefunden.


Sehr nah am Wasser gebaut und idyllisch.




In dieser kleinen 1-Mann-Saline wird immer noch Salz gewonnen.

Die Inseln sind auch für andere natürliche Produkte bekannt, wie Oliven, Wein, Aloe Vera

und (jetzt müsst ihr stark sein) Karmin-Farbstoff von Schildläusen.

Die Kakteen dafür werden auf großen Feldern angebaut.



Montag, 17. Januar 2022

Jetzt haben wir auch noch gelernt, was Kalima heißt: warmer Ostwind, der Sand aus der nur 100 km entfernten Sahara bringt. Von einer Stunde auf die andere verschleierte sich die Sonne,

Gehen war unangenehm,

Fahren gefährlich,


sogar der Christbaum wurde umgeweht (ok, war eh schon Zeit)

und Übernachten für drei Tage nur in einem windgeschützten Winkerl möglich. Wir warteten einfach ab, bis der Sandsturm vorbei war. Juhuu, dann war Regen angesagt - aber leider kam nur so wenig, dass nicht mal der rötliche Sand vom Womo gewaschen wurde. Alles bei 18 Grad Tag und Nacht.

Freitag, 14. Januar 2022

Also Playa Blanca ist ein riesiges Touristenzentrum,

mit alten Wurzeln,
trotzdem weitläufig zum Radfahren

und Wandern entlang der Küste

bis Playa Pagagayo,

und dem südöstlichsten Punkt, wo schon vor 600 Jahren eine Siedlung mit Brunnen entstand. Wir übernachten mit ein paar anderen im Naturpark ganz abgeschieden.

Es gibt ja hier auf der Insel keinen einzigen Campingplatz, man kann aber fast überall stehen. Gemeinschaft ergibt sich da keine, nur ab und zu sprechen uns Ösis an, die sich wundern wie wir auf die Insel kommen. Zur Ver- und Entsorgung müssen wir eine von 3 Tankstellen aufsuchen.

Dienstag, 11. Januar 2022

Falls ihr denkt, wir flitzen da auf der Insel ganz schön herum: das ganze Eiland ist nur 70 km lang. Zum Vergleich: Wien ist halb so groß, hat aber 10 mal so viele Einwohner wie Lanzarote. Also ab durch die Mitte in das schöne Dorf Yaiza.


Die Bilder sind NICHT aus einem botanischen Garten


sondern vom Kreisverkehr in Yaiza! Phänomenal! 


Dann auf 350m Seehöhe in das noch kleinere Dorf Femes,

wo mit 300 Jahren die älteste Kirche steht.

Blick vom “Balkon des Rubicon” in die gleichnamige Ebene,

wo uns mit Playa Blanca die südlichste Stadt der Insel erwartet. 

Sonntag, 9. Januar 2022

Ein paar Tage haben wir uns vor Sturm und Weihnachtstouristen versteckt, aber dann ging’s an die Westküste: mit 5000 km Anlauf prallt der Atlantik hier an die Vulkanküste.


Einige Segeljachten wollen diese Entfernung beim Transatlantic Race bis in die Karibik in 10 Tagen zurücklegen -


wir waren beim Start in der Nähe. Viel Glück! Mast- und Schotbruch!

Den Kratersee Lago de los Clicos, Gesteinsformationen und -farben sieht man am besten im Dorf El Golfo.


Von den 30 Häusern sind 10 Fischlokale.

Zum Golfspielen wenig geeignet, eher zum Wandern und Staunen.



Dienstag, 4. Januar 2022

Die ehemalige Hauptstadt Teguise zeigt sich mit historischen Gebäuden sauberst herausgeputzt.

Wie überhaupt die ganze Insel extrem sauber und aufgeräumt erscheint. Der Kirchturm wurde aus Vulkangestein errichtet.


In Richtung Nordspitze ergrünt die Landschaft zeitweise,


dann kommen Stellen mit weißem Sandstrand aber großteils bizarre Felsformationen bis wir schließlich in Orzola unseren Platz am Strand finden,

wo es mal Sport gibt: fliegen, wandern und anderes...





Sonntag, 2. Januar 2022

Kurze Fahrt an die Nordwestküste nach Famara.

Das kleine Dorf mit der sandigen Hauptstraße ist nett,


aber die Sensation ist die Playa: sehr beliebt bei Surfern vor der Kulisse des steil abfallenden Monte Corona und dem Blick auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa.


Wir erklimmen einen kleinen Vulkan und schauen in den Schlund des (schlafenden) Kraters

und in die leere und dennoch faszinierende Landschaft mit dem Stellplatz-Traum eines jeden Womobilisten.




Es ist soweit: wir fahren heim!  Wir hatten 4 herrliche Monate, unser 7. Winter im Süden - könnte zur Gewohnheit werden! ...