Dienstag, 7. Januar 2020

5 Tage Chtoukane in der schönen Bucht neben den fleißigen Fischern in ihrem nicht grade idyllischen Dorf

- dafür der Sonnenuntergang um so mehr!

Der Versuchung in dieses Café zu gehen, haben wir widerstanden!

Ein bisschen Privatsphäre braucht jeder...

Und noch was für Horrorfilm-Fans:

Sonntag, 5. Januar 2020

Also endgültig retour. Nach 200 km machen wir Halt in Chtoukane und übernachten dort mit 7 Womos aus 7 Nationen; man winkt sich zu, wechselt ein paar Worte in internationalem Kauderwelsch und erfährt wieder Neues über Touren in Marokko oder anderswo.
Morgenspaziergang auf den Hügeln mit wunderschöner Aussicht

und in die nächste Bucht zum Fischkauf zu Omar.

Grillen mit den Schweizern auf der Terasse vom Kühlhaus bei Sonnenuntergang -

mit vielen Zusehern.

Die zwei mit ihrem selbstausgebauten Unimog haben vor 2 Jahren ihre Mietwohnung aufgegeben und haben nur mehr einen Postkasten beim Sohn, sind im Winter in Marokko, im Frühling Schifahren in der Schweiz, im Sommer waren sie in Russland und Finnland, im Herbst in Sardinien. Interessantes Konzept!?
Marokko ist ein so wunderbares Land mit herrlicher Küste,

traumhaften Stränden,
gigantischen Bergen,
faszinierenden Wüsten,
fruchtbaren Oasen,
verwirrenden Städten,
größtenteils sehr guten Straßen,
köstlichem Essen,
herrlichem Klima,
freundlichen Menschen,
nur diesen Zustand müssen sie dringend in den Griff kriegen...

Donnerstag, 2. Januar 2020

3 Wochen Sonnenschein, immer heißer und dann plötzlich verdunkelt sich die Sonne, der Saharawind wird stärker, die Luft wird trüb, zwischen den Zähnen knirscht es:

ein Sandsturm, dass sich niemand raustraut! Sand und Staub ÜBERALLLLL!!! Das schauen wir uns 2 Tage von drinnen an und dann packen wir zammen: der Abschied wird uns so etwas leichter gemacht: am Tag 90 gehts also zurück, ab jetzt Richtung Norden, in die Kälte, brrrrr!
Jahresende und Halbzeitbilanz unserer Reise:

Obwohl wir das Projekt Womo schon Jahre geplant, darauf gespart, und dahingetüftelt haben, waren wir daheim dann doch ein bissl nervös, wie es denn dann sein wird. Von zu Hause vom Sofa aus kommt einem die Welt ja fremd und unnahbar vor. Aber wenn man dann unterwegs ist, ergibt sich alles von alleine, findet man sich locker in die neuen Gegebenheiten, die Sprachen, das Essen und passt sich an die Gebräuche an.

Mit dem Kontakt zu den anderen Reisenden und zu den Einheimischen bekommt die Sache dann ein Gesicht und das ursprünglich Fremde wird zur Normalität und zum Genuss.


Dienstag, 31. Dezember 2019

Sonntag, 29. Dezember 2019

Gedanke am Rande: Bis nach Hause sinds 4500km, nach Kapstadt 11000km……
Unser Tagesrythmus wird nicht von unserer Uhr

sondern von der Sonne geprägt:

Aufstehen mit Sonnenaufgang damit wir schon beim Frühstück die ersten Strahlen genießen können. Beim Sonnenuntergangschauen,

sind wir mit 10,5 Stunden doch bei 2,5 Stunden mehr Tageslicht als in Europa - Winterdepression kommt da keine auf!
Fernsehen haben wir schon seit ein paar hundert Kilometern keins, denn der ASTRA-Satellit ist mit uns nicht mitgefahren. Aber mir ist es Recht - so kann man mal abschalten vom täglichen politischen Hickhack in der Heimat.
Gestern wieder Einkaufstour mit anschließender Pizza mit Martin Schweizer, Franz Bayer, Walter mit Frau und amico aus Italien,

mit Babylonischem Sprachengewirr und viel Gelächter trotz Mineralwasser und Cola.
Wie ist das Leben so im Womoji? Sehr simpel aber luxuriös! Mit simpel meine ich das Platzangebot: 2 m2 bedeuten kurze Wege vom Schlaf- zum Esszimmer, vom Klo zu Tisch, Kehren und Wischen sind schnell erledigt. Küchenutensilien beschränken sich auf das Allernotwendigste (3 Töpfe, 2 Tellerchen, 2 Messerchen,...) und trotzdem lassen wir uns nix abgehen bei Krautfleckerl, Nasi Goreng, Palatschinken, Rattatouille und immer wieder frischem Fisch. Auch an die Espressokanne haben wir uns, nach anfänglichen Entzugserscheinungen von unseren geliebten Kapseln, trotz unterschiedlicher Kaffeesorten bei jedem Greißler, gewöhnt. Genügsam sollte man auch mit dem Wasserverbrauch sein, denn Wasserfüllen ist nicht überall und jederzeit möglich; also die 1-Minuten-Dusche muss noch zum Einseifen dazwischen abgedreht werden. Haarewaschen mit meiner “Camping-Frisur” (laut Monika) kein Problem. Luxuriös dagegen finden wir das Leben im Freien, die fast täglich wechselnde Aussicht,




der Kontakt mit den Umliegenden, die Flexibilität, das Erkunden - einfach alles.

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und gutes Essen!? Wir hatten - ganz traditionell - Tunfischsteak vom Holzkohlengrill und Schokobananen ebenfalls gegrillt. Als Weihnachtsgeschenk brachte uns der Ostwind aus der Sahara mit 27 Grad so richtige Hitze, nachts 19. So lässt sichs hier am Strand leben: Meeresrauschen, draußen essen, lesen, Leut schauen und -kennenlernen; jetzt gibts ein paar bleiche Weihnachtstouristen, die in 2 Stunden Surfen lernen wollen…
Alle paar Tage gehen wir in die Hacienda auf einen frisch gepressten Orangensaft und zum Handy-Aufladen, Wasserfüllen im Hotel und Einkaufen in Dakhla. Am Super-Markt kriegen wir alles zum Überleben,


gehen mit Franz aus Bayern und dem Schweizer Martin Grillhendl essen,

dann Bummel durch die laue Abendluft zusammen mit tausenden Einheimischen

vorbei an hunderten Standln mit Gwand, Schuhen, Kosmetik, Essen, Snacks.




Montag, 23. Dezember 2019

3000 Zugriffe gabs schon auf meinem Blog! Ich freu mich, dass uns so viele von euch auf unserer Reise begleiten. Auch wenns bei uns (absichtlich) gar keine Adventstimmung gibt, wünschen wir allen (3000!?) LeserInnen frohe Weihnachten


und einen wunderschönen Christbaum!

Es ist soweit: wir fahren heim!  Wir hatten 4 herrliche Monate, unser 7. Winter im Süden - könnte zur Gewohnheit werden! ...